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Verzahnt ausbilden: Eine Option?

Verzahnt ausbilden: Eine Option?

von elly.lämmlen » Dienstag 13. März 2012, 12:15

Mehr als 14.000 behinderte junge Menschen werden aktuell in Berufsbildungswerken ausgebildet. Die fehlende Betriebsnähe mindert jedoch ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Mit der verzahnten Ausbildung könnte einer dieser Jugendlichen auch in Ihrem Betrieb oder in Ihrer Dienststelle sein "Handwerk" erlernen.

> Was halten Sie von diesem Vorschlag?

> Was lässt Sie vielleicht zögern?
elly.lämmlen
 
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Verzahnt ausbilden: Eine Option?

von Steve1101 » Dienstag 20. März 2012, 08:11

Mehr als 14.000 behinderte junge Menschen werden aktuell in Berufsbildungswerken ausgebildet. Die fehlende Betriebsnähe mindert jedoch ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Mit der verzahnten Ausbildung könnte einer dieser Jugendlichen auch in Ihrem Betrieb oder in Ihrer Dienststelle sein "Handwerk" erlernen.

> Was halten Sie von diesem Vorschlag?
> Was lässt Sie vielleicht zögern?


Die Betriebe bzw den Dienststellen sollte man auch darauf Aufmerksam gemacht werden das diese Jugendlichen auch eine Chance verdient haben und oft sogar noch zuverlässiger sind.
Denn nur allein das in der Bewerbung steht Schwebehindert de nehmen wir nicht wegen des Kündigungsschutzes das ist kein argument und hier bedarf es Aufklärung.
Diese Auusbildungsform mus in der Zukunft öfter angewendet werden.
Steve1101
 
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Verzahnt ausbilden: Eine Option?

von albin.göbel » Donnerstag 5. April 2012, 11:09

stefan.polaczek hat geschrieben: Diese Ausbildungsform muss in der Zukunft öfter angewendet werden.

Hallo Herr Polaczek,

genau das ist der Zweck dieses Forums: Die Erfolgsgeschichte dieser Ausbildungsart nach § 35 Abs. 2 SGB IX bekannter zu machen. Und ich finde es klasse, dass Sie sich aktiv am Forum beteiligen.

Infos zu dieser innovativen Ausbildungsart mit Vorteilen für alle Beteiligten gibt's in der gleichnamigen Broschüre des Bundessozialministeriums mit Praxisbeispielen, die momentan aktualisiert und in Kürze neu aufgelegt wird. Sie informiert detailliert an Hand von Beispielen über die Vorteile der verzahnten Ausbildung sowohl für das Unternehmen als auch für den Jugendlichen:

• Für Unternehmen fallen keine Ausbildungsvergütung und keine Beiträge
zur Sozialversicherung an, weil das BBW Träger der verzahnten Ausbildung bleibt.
• Weiterhin können die Jugendlichen doppelt angerechnet werden auf die
Beschäftigungsquote der Betriebe während der betriebspraktischen Zeit.
• Qualifiziertes Fachpersonal der Berufsbildungswerke steht während der gesamten betrieblichen Ausbildung unterstützend zur Seite.
• Behinderte Jugendliche absolvieren mindestens sechs Monate ihrer praktischen Ausbildung in einem Unternehmen. Die Ausbildung wird dadurch betriebsnäher und die Chancen, später einen Arbeitsplatz zu finden, werden größer.

Viele Grüße nach Regensburg
Albin Göbel
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