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ergonomischer Bürostuhl

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von medusa » Freitag 16. Januar 2015, 08:15

Seitens der Rentenversicherung wurde mir erklärt, dass ich entweder einen höhenverstellbaren Schreibtisch oder einen orthopädischen Bürostuhl bekomme, aber nicht beides. Nach 2 Operationen und nunmehr drittem Bandscheibenvorfall deutet mir der Arbeitgeber an, dass es praktisch unmöglich ist, einen guten Bürostuhl zu erhalten. Was kann ich tun? Einen Schreibtisch habe ich nach BEM erhalten.
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von elschwoabos » Montag 19. Januar 2015, 07:36

Hallo Medusa,

diese Aussage Deines AGs halte ich mit Verlaub für Unsinn.
Ich bin als Sifa in einem Krankenhaus tätig und statte nach und nach die Bürobereiche mit neuen Bürostühlen aus.
Standardmäßig nehme ich, nach Sitzprobe, einen Stuhl der ca. 450€ kostet. Selbst Beschäftigte mit Rückenproblemen berichten von einer deutlichen Besserung der Rückenbeschwerden.
Bestehen tatsächlich schon Einschränkungen, dann wird der Beschäftigte zu einem Spezialausstatter geschickt, hier ist der Preis dann aber deutlich höher.
Aber eine Stuhl für 500€ sehe ich deutlich im Bereich der Fürsorgepflicht des AG. Ein Ausfallstag für Krankheit wird mit 300 - 500 Euro angegeben, betriebswirtschaftlich gesehen. Da sollte es im Interesse des AG liegen für einen geeigneten Stuhl Geld in die Hand zu nehmen.
Vielleicht hilft Dir diese Argumentationslinie.
Und wenn der Stuhl 5 Jahre hält, dann sind das 100Euro im Jahr und ncht mal 10Euro im Monat. Dies sollte jedem AG die (Rücken-)Gesundheit seiner Beschäftigten wert sein.

Hardy
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von Ulrich Römer » Montag 19. Januar 2015, 08:33

Hardy hat es auf den Punkt gebracht. Genau so ist es :!:
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von medusa » Montag 19. Januar 2015, 10:59

Vielen Dank für die Antwort, werds mal versuchen ;)
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von medusa » Donnerstag 12. Februar 2015, 13:18

Hallo nochmal,
ich dreh bald durch. Jetzt habe ich endlich das Okay des Chefs, jetzt dreht der Haushälter am Rad. Ich sollte es doch erstmal bei der Rentenversicherung versuchen. Netterweise hat er mir 11 Seiten Anträge schon ausgedruckt. Zwischen 500 und 1000 Euro will er nicht für mich ausgeben (der Stuhl getestet von Stiftung Warentest kostet 349,-- Euro). Ich bin im öffentlichen Dienst als Beschäftigte tätig und hab auf Anraten der Leitung schon ein Attest beigebracht. Was kann ich noch machen? Meine Beschwerden werden immer schlimmer, selbst nachts. So schickt man Arbeitnehmer in die Rente.
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von Ulrich Römer » Donnerstag 12. Februar 2015, 13:36

Zuständigen Sachbearbeiter beim Integrationsamt anrufen. Das ist ein klarer Auftrag nach § 84 Absatz 1 SGB IX zur Prävention. Ich sehe da dringenden Gesprächsbedarf.
Ulrich Römer

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von medusa » Mittwoch 18. Februar 2015, 10:29

OK ;-))
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